Geschwisterfotos im Herbst

Ein Fotoshooting aus dem letzten Herbst ist mir ganz besonders in Erinnerung geblieben. Das Geschwistershooting von Samuel und Anni. Auch die Resonanz auf Instagram war riesig, die beiden waren aber auch ganz besonders herzig.

Was sich bei diesem Shooting wieder gezeigt hat: Man muss die Kinder einfach machen lassen! Kein nehmt euch bitte mal in den Arm! Schaut doch mal hier her! Lacht doch mal! Sagt mal "Spaghettiiiii"! Nein, einfach die Kinder in Ruhe lassen und schauen, was für Situationen sich von allein ergeben und dann im richtigen Moment den Auslöser drücken. Die Bilder die so entstehen sind viel emotionaler und authentischer, als wenn die Kinder mit breitem Spaghettigrinsen in die Kamera schauen. Wenn sie überhaupt noch in der Lage sind zu grinsen, wenn sie permanent mit Aufforderungen bombardiert werden. Mir ist es viel lieber, wenn die Kinder nicht in die Kamera schauen, dafür aber echte, natürliche Momente entstehen und die Kinder so sein können wie sie sind. Denn das sind doch die Erinnerungen, die man gerne behalten möchte.




Die Kinder kommen dabei auf die tollsten Ideen. Anni holte auf einmal ihre Puppe aus dem Wagen, weil diese so ein Hunger hatte, dass sie erstmal eine Pause zum Stillen einlegen musste. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie mir dabei das Herz aufging.





Das Bänkchen hatte ich schon bei ein paar Fotoshootings mit Kleinkindern dabei und es war immer der Renner. Die Kinder waren immer total fasziniert und saßen ganz stolz auf der kleinen Bank. Selbst kleine Wirbelwinde und Geschwister, die selten mal für ein paar Sekunden am selben Fleck bleiben, waren so für ein paar Minuten zu zähmen und für ein paar gemeinsame Fotos zu bewegen.